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Ein Modell f?r Europ?ische Beteiligung

Schon vor den Volksentscheiden in Frankreich und den Niederlanden ?ber den europ?ischen Verfassungsvertrag war ersichtlich, dass Europa vor einer gewaltigen Herausforderung steht: die Br?cke zu den B?rgern ist abgebrochen und muss wiederhergestellt werden, um auf gemeinsamer Basis vorankommen zu  k?nnen. 23 offizielle Sprachen sowie eine Vielzahl interner Grenzen haben nicht dazu beigetragen, die nunmehr 490 Millionen B?rgerinnen und B?rger der EU einander n?her zu bringen. Noch immer findet die Debatte in 27 ?ffentlichkeiten mit ihrer jeweils eigenen Kommunikationskultur und Medienlandschaft statt. F?r die meisten B?rger ist Europa gleich Br?ssel ? und Br?ssel ist weit weg. Dennoch hat Europa tiefgreifende Auswirkungen auf ihr t?gliches Leben und die B?rger haben einen Anteil an der Zukunft Europas. Doch wie soll es unter den gegenw?rtigen Umst?nden m?glich sein, eine europ?ische Diskussion ?ber gemeinsame Ziele, ?ngste und Ideen anzuregen und zu f?hren?

 

Zum jetzigen Stand der Entwicklung Europas wird die konstruktive Kommunikation zwischen und mit den B?rgern zur notwendigen Voraussetzung, um vorw?rts zu kommen. Folglich sind die Europ?ischen B?rgerkonferenzen weit mehr als eine einmalige ??bung in Sachen B?rgerbeteiligung?. Sie sollen als Modell f?r den Dialog ?ber alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg dienen mit dem Ziel, zur Formatvorlage k?nftiger europ?ischer B?rgerbeteiligungsprojekte zu werden, die:

 

  • den Dialog in einem mehrsprachigen und dezentralisierten Umfeld schaffen;
  • zuf?llig ausgew?hlte B?rger erm?chtigen, die Diskussionspunkte bzw. die Agenda zu bestimmen und eine inhaltliche Debatten zu f?hren;
  • innovative Moderationsmethoden und moderne Technologien nutzen, um jede einzelne Stimme mit einzubringen.

 

Die europ?ischen B?rgerkonferenzen nutzen eine Vielzahl von Methoden und basieren auf weitreichender Erfahrung im Bereich der B?rgerbeteiligung. Sie verbinden aktuellste Moderationsmethoden mit moderner Technologie und erm?glichen die Vermittlung zwischen den europ?ischen Sprachen durch erfahrene Dolmetscher und ?bersetzer. N?heres zu diesem Thema finden Sie unter der Rubrik ?Methoden und Technologien f?r den Dialog?.


 
Dennoch wurden die Europ?ischen B?rgerkonferenzen nicht nur konzipiert, um zu beweisen, dass ein solches Vorhaben m?glich ist. Sie sollen etwas bewirken. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten, welche sich als ?Dialog? bezeichnen, streben die Europ?ischen B?rgerkonferenzen systematisch danach, die Debatte unter den B?rgern und ?ber deren Ansichten zur Zukunft Europas auszuweiten. Dar?ber hinaus wollen sie Entscheidungstr?gern, die sich mit den gro?en Fragen und Herausforderungen, denen sich Europa in der nahen Zukunft stellen muss, auseinandersetzen, als Inspiration dienen. Weiteres zu diesem Thema finden Sie unter ?Einbindung in die Politik?.

 

Die Europ?ischen B?rgerkonferenzen sind in ganz besonderer Weise mit der Kommunikationsstrategie der Europ?ischen Kommission, dem sogenannten ?Plan D? verbunden. Plan D steht f?r Demokratie, Dialog und Debatte. Zwar sind die Europ?ischen B?rgerkonferenzen eine Initiative unabh?ngiger Institutionen aus der Zivilgesellschaft. Dennoch werden sie als solche im Rahmen von Plan D anteilig finanziell unterst?tzt. Sie sollen erm?glichen, die Ziele von Plan D zu erf?llen, indem sie den Dialog zwischen und mit den B?rgern verst?rken und so die europ?ische Demokratie st?rken. N?heres zu Plan D finden Sie in der zugeh?rigen Rubrik ?Plan D?.





   

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